Class 2014

Teams des Goethe Gymnasiums Frankfurt und der Frankfurt International School gewinnen Businessplan-Wettbewerb „Unternehmer von morgen“ des American-German Business Club

Frankfurt am Main, 20. Mai 2014 – „Haben Sie glutenfreie Brötchen?“ Mit dieser Frage konfrontierten drei Schülerinnen des Goethe Gymnasiums Frankfurt zehn Bäckereien in Frankfurt am Main. Das Ergebnis war ernüchternd – keine einzige Bäckerei konnte mit Produkten für Personen mit einer Gluten-Intoleranz aufwarten. Damit war die Idee geboren, die die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs zu ihrer Geschäftsidee „The Universal Bakery“ inspirierte. Mit ihrem Geschäftskonzept, eine Vielfalt von frischen Backwaren ohne Gluten und Lactose anzubieten, belegten Zoe Breithaupt, Ela Eroglu und Ann Katrin Blachnik den ersten Platz im Businessplan-Wettberwerb „Entrepreneurs of Tomorrow“ des American-German Business Club Frankfurt und gewannen das Preisgeld von 1.000 Euro.

Von der Idee zum ausgearbeiteten Businessplan war aber ein weiter Weg. Eine besondere Herausforderung war, daß der Geschäftsplan auf englisch verfasst werden musste. Aber die drei Preisträgerinnen setzten auf ihr Konzept. Sie begannen mit der Suche nach den nötigen Zutaten und stürzten sich dann mit großem Eifer in die Versuchsküche. Jede der drei jungen Damen entwickelte ihre Lieblingsrezepte und die Ergebnisse können sich sehen – und vor allem schmecken – lassen. Die Devilish Chocolate Brownies, die sie den Anwesenden am Ende ihrer überzeugenden Präsentation anboten, weckten nicht nur bei Lebensmittelallergikern den Wunsch nach weiteren innovativen Kostproben aus der Universal Bakery.

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Über ein Preisgeld von 500 Euro und den zweiten Platz im Businessplan-Wettbewerb freute sich ein weiteres Team des Goethe Gymnasiums Frankfurt. In ihrer Tagesbetreuung für Hunde „Puppy Huggers“ möchten Lara Mümpfer, Ella Gemünd und Anna Barkemeyer Hunden während der Abwesenheit ihrer Besitzer ein tiergerechtes Umfeld bieten. Die Gewinner des zweiten Preises hatten bei ihren Recherchen herausgefunden, dass bei Hunden, die tagsüber lange allein gelassen werden, die Gefahr von Verhaltensauffälligkeiten besteht. Bei „Puppy Huggers“ werden die Hunde tagsüber in kleinen Gruppen betreut, sie haben Auslauf und Spielzeiten, können sich aber auch jederzeit zurückziehen. Zusätzliche Dienstleistungen umfassen den Routinebesuch beim Tierarzt, dem Hundesalon und auf besonderen Wunsch auch die Teilnahme an einer Hundeschule. Abends und an den Wochenenden können die Besitzer dann ganz ohne Verpflichtungen und Termine die Freizeit mit ihrem Hund genießen.

Den dritten Platz im Businessplan-Wettbewerb belegte Franziska Ellmauer von der Frankfurt International School. Ihre Geschäftsidee ist eine ausschließlich handy-basierte App für ein Bonussystem für Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren. Das System, vergleichbar mit Payback oder Miles and More, ermöglicht es Jugendlichen, bereits mit kleinen Umsätzen Bonuspunkte zu erwerben, die dann bei den teilnehmenden Geschäften in Form von Rabatten eingelöst werden können. Der Vorteil für die Unternehmen besteht darin, das Kaufverhalten ihrer jungen Kundschaft besser zu verstehen und diesen Kundenkreis mit speziellen Aktionen zu binden. Das Geschäftskonzept wurde von der Jury mit 250 Euro belohnt.

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Bei der Preisverleihung, die in der Sky Lounge von UBS im Frankfurter OpernTurm stattfand, lobte Jury-Mitglied Brian Gibbs: „Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr mehr als 80 Schüler von acht Schulen aus der Region mitgemacht haben. Die Teilnehmer haben etwas gelernt, was in der Schule und auch an der Universität etwas zu kurz kommt, nämlich theoretisches Wissen praktisch anzuwenden.”

U.S.-Generalkonsul Kevin Milas beglückwünschte die Teilnehmer des Businessplan-Wettbewerbs zu ihrer Leistung und den gelungenen Präsentationen. Sein Rat an die Teilnehmer: „Habt keine Angst vor dem Misserfolg. Habt den Mut, neue Ideen auszuprobieren.“ Wichtig sei, nicht aufzugeben und es immer wieder neu zu versuchen.