Class 2013

Teams der ISF Internationale Schule Frankfurt Rhein-Main und der Musterschule gewinnen Businessplan-Wettbewerb „Unternehmer von morgen“ des American-German Business Club

FRANKFURT am Main, 22. April 2013 – Waren Sie schon einmal in einem Friseursalon in der unangenehmen Situation, nicht zu wissen, welche Frisur Sie wollen? Oder hat ein Haarschnitt vielleicht nicht Ihren Erwartungen entsprochen? Für das aus Ji Won Jeong, Kiuree Kim und Kevin Wu bestehendes Team der ISF Internationale Schule Frankfurt Rhein-Main waren solche Fragen der Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Geschäftskonzepts, mit denen die Kunden schneller zur perfekten Frisur kommen.

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In einer Umfrage fanden die Schüler heraus, dass tatsächlich weniger als die Hälfte der Kunden wussten, welche Frisur zu ihnen passt. Nur ein Fünftel der Befragten war mit ihrem Haarschnitt zufrieden. Nahezu drei Viertel der Befragten sagten, sie würden für eine Dienstleistung, die ihnen die Entscheidung erleichtert bezahlen. Mit UDesign entwickelte das Team der Internationalen Schule Frankfurt eine webbasierte Entscheidungshilfe, die den Kunden die Entscheidung für die genau für sie passende Frisur erleichtert. Da sowohl von den Kunden wie auch von Friseursalons und den Herstellern von Haarpflegeprodukten Gebühren erhoben werden, wäre UDesign dem Geschäftsplan zufolge bereits zwischen dem zweiten und dritten Jahr seiner Geschäftstätigkeit profitabel. Mit diesem Geschäftsplan konnte das Team der Internationalen Schule Frankfurt eine Jury aus erfahrenen Unternehmern und Marketing- und Finanzexperten überzeugen und den ersten Platz im Businessplan-Wettbewerb belegen.

Ebenfalls von der Internationalen Schule Frankfurt kamen die Zweitplatzierten Franziska Gossmann und Laura Kuder, die in ihrem Geschäftsplan eine mobile App vorstellten, mit deren Hilfe man schneller freie Plätze in Parkhäusern findet. Auf den dritten Platz wählte die Jury ein aus Lena Hinzer, Sabah Helmand und Selma Mahmood bestehendes Team der Musterschule Frankfurt, die ein Restaurantkonzept vorstellten, das die Kunden in die Zeit der mittelalterlichen Japan versetzt. Die Erstplatzierten durften sich über ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten ein Preisgeld von 500 Euro bzw. 250 Euro.

Der vom American-German Business Club Frankfurt e.V. (AGBC) organisierte und der Goethe Business School unterstützte Businessplan-Wettbewerb soll Schülerinnen und Schüler für unternehmerisches Denken begeistern und den Übergang von der Schule ins Berufsleben erleichtern. Die Mentoren, Führungskräfte mit Expertise in den Bereichen Unternehmensführung, Finanzen, Personal und Marketing, haben 63 Schülerinnen und Schüler von zehn Gymnasien aus dem Rhein-Main-Gebiet im Rahmen eines fünfmonatigen Coachings dabei unterstützt, eigene Ideen zu entwickeln und diese in tragfähige Geschäftskonzepte umzusetzen.

Jury-Vorsitzender Oliver Dohr lobt: „Wir freuen uns, dass so viele Schüler mitgemacht haben. Die Teilnehmer haben etwas gelernt, was in der Schule und auch an der Universität etwas zu kurz kommt, nämlich theoretisches Wissen praktisch anzuwenden.”

U.S.-Generalkonsul Kevin Milas beglückwünschte die Teilnehmer des Businessplan-Wettbewerbs zu ihrer Leistung und den gelungenen Präsentationen. Sein Rat an die Teilnehmer: „Habt keine Angst vor dem Misserfolg. Habt den Mut, neue Ideen auszuprobieren.“ Wichtig sei, nicht aufzugeben und es immer wieder neu zu versuchen.