Class 2012

Die mobile Salatbar überzeugt die Jury

Schüler mit Unternehmergeist für innovative Geschäftsideen ausgezeichnet

Emma, Jennifer und Luise essen gern Salat. Allerdings hat jede der drei Schülerinnen der Internationalen Schule Frankfurt-Rhein-Main andere Vorlieben was Dressing und Garnierung betrifft. Bei einer Shoppingtour durch die Innenstadt mussten die drei feststellen, dass es unmöglich ist, für alle Geschmäcker das richtige Angebot in nur einem Laden zu finden. So entstand die Idee zu "La Salade-qui vous fait sourire", (Der Salat, der Sie zum Lächeln bringt), das Konzept für eine mobile Salatbar, mit dem die drei Mädchen am Samstag im Casino der Goethe-Universität den "Entrepreneurs of Tomorrow"-Businessplan-Wettbewerb gewannen.

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Seit 2009 veranstaltet der "American-German Business Club Frankfurt" jährlich diesen Wettbewerb, der Schülern den Übergang von der Schule ins Berufsleben erleichtern soll. In einem Zeitraum von fünf Monaten entwickeln die Teilnehmer Ideen und versuchen, diese in tragfähige Geschäftskonzepte umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von Führungskräften aus der Wirtschaft, die ihnen als Mentoren mit Ratschlägen bei der Konzeptentwicklung zur Seite stehen. Für den diesjährigen Wettbewerb hatten sich ursprünglich 75 Schüler angemeldet. Am Ende waren es noch 40 Teilnehmer von sieben Gymnasien aus dem Rhein-Main-Gebiet die ihre Businesspläne in englischer Sprache einreichten.

18 Konzepte mussten die vier Jurymitglieder beurteilen. Die fünf besten Teams bekamen am Samstag dann die Möglichkeit, ihre Ideen in einer zehnminütigen Präsentation vorzustellen und die Jury zu überzeugen. Neben "La Salade", wurden Konzepte für einen mobilen Donut-Verkauf an Schulen, bestellbares, gesundes Essen, eine Benutzeroberfläche zur Messung des Energieverbrauchs und für einen Automaten mit Material für vergessliche Schüler vorgestellt.

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"Ich habe oft meine Parabel oder mein Geodreieck vergessen. So ein Automat hätte mir da gut geholfen", sagte Aylin Akyüz vom Goethe-Gymnasium. Zusammen mit ihren Freundinnen Erna Dubinovic und Aleyna Akcali hatte sie die Idee für die Maschine. Von Wirtschaft und den notwendigen Rechnungen für ihren Businessplan hatten die Zwölftklässlerinnen vorher "gar keine Ahnung." Tipps bekamen sie deshalb von Mentorin Evelyn Büsgen. Die Unternehmensberaterin zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge, die vor der Präsentation sichtlich nervös waren. "Ich habe ein paar Sprachfehler gemacht", sagte Aleyna.

Für die Jury zähle viel mehr der Inhalt des Konzeptes, erklärte Jurymitglied Brian Gibbs den Gästen. Ob sich die Idee tatsächlich realisieren und finanzieren lasse und wie die Marketing- und Verkaufsstrategie aussehe, seien die entscheidenden Fragen bei der Bewertung. Mit ihrem schon sehr ausgereiften Geschäftskonzept entschieden Emma Stubbe, Jennifer Klein und Luise Bodem deshalb das Rennen für sich und nahmen den vom amerikanischen Generalkonsul Edward Alford überreichten, Siegerscheck über 1000 Euro entgegen.

Zweite wurden Simon Dosch, Milena Fluck, Elen Gebrelassie und Julia Martin von der Liebigschule mit ihrem Projekt "Scire", mit dem sich der Energieverbrauch eines Haushaltes besser überwachen lässt.

köma.

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Photo Credit:  Brian Gibbs

Über den American-German Business Club

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